In letzter Zeit haben wir viel über den Bereich „Konstruktion“ berichtet, heute möchten wir Ihnen die Weiterbildungsmaßnahmen in diesem Bereich näher vorstellen. Ein Konstrukteur entwirft, entwickelt und konstruiert Produkte, Geräte oder Maschinen, meist für die industrielle Fertigung, insbesondere in der Elektro – und Metallindustrie, Maschinen- und Fahrzeugbau und in der Medizintechnik. Seltener aber auch in der Kunststoffverarbeitung sowie im Möbel- und Holzbau. Grundlage dieser Tätigkeit sind in der Regel die klassischen Ingenieurdisziplinen, wie Maschinenbau, Elektrotechnik und Mechatronik. Der Konstrukteur hat bei seiner Arbeit neben den Vorgaben und Zielen des Unternehmens auch die Markt- bzw. Kundenanforderungen zu berücksichtigen und muss technische Standards sowie sicherheitsrelevante Vorgaben beachten, um sowohl die Wirtschaftlichkeit der Konstruktion als auch die geforderte Produktsicherheit zu gewährleisten.

Die Wege zum Beruf „Konstrukteur“ sind vielfältig, da die Berufsbezeichnung in Deutschland nicht geschützt ist. Einen Standard setzt die Weiterbildung zum „Staatlich Geprüften Konstrukteur“, die auf einer handwerklichen Lehre und mehrjähriger Berufspraxis aufbaut. Dieser Abschluss ist in Deutschland nach dem Berufsbildungsgesetz (BBig) anerkannt und wird mit einem Techniker gleichgestellt.

Es besteht auch die Möglichkeit an privaten Fernschulen eine Weiterbildung zu machen. So können Sie sich zum Beispiel zum Geprüften CAD Konstrukteur weiterbilden lassen. Diese Weiterbildungen sind meist sehr teuer, können aber vom Arbeitgeber übernommen werden. In ca. 30 Monaten werden sie praxisnah an die Kenntnisse mit CAD Programmen herangeführt. Sie lernen professionell mit den Programmen zu arbeiten. Die Voraussetzungen für die privaten Weiterbildungsmaßnahmen sind ebenfalls eine Ausbildung (bestenfalls zum Technischen Zeichner) sowie mehrjährige Berufserfahrung.
Die VDI bietet ebenfalls eine ganze Möglichkeit an Weiterbildungsmaßnahmen. Denn ein Konstrukteur muss heutzutage Synergien aus verschiedenen Fachrichtungen bilden. Er muss innovativ sein und einem breiten internationalen Wettbewerbsdruck standhalten. Zugleich erfordert die Konstruktion und Produktentwicklung mehr Kreativität, Innovationsleistung und den Einsatz moderner Managementmethoden- und Instrumente. Die entwickelten Produkte sollen nicht nur innovativ, sondern auch sicher und qualitativ hochwertig sein.

Neben den geforderten Ingenieurwissenschaftlichen Kenntnissen, erfordert der Beruf zusätzliches Spezialwissen unterschiedlichster Fachrichtungen.

Alles in allem ist es aber ein sehr abwechslungsreicher und spannender Beruf, den wir Ihnen nur wärmstens ans Herz legen möchten. Wir sind immer auf der Suche nach guten Mitarbeitern und haben aktuell auch Stellen als Konstrukteur ausgeschrieben.